HD-Rahmen Umbau - Seite 1

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1. Problem und Analyse

In diesem Beitrag geht es um die Optimierung eines UDMA-Wechselrahmens. Vorab als Warnung: Wer nicht mit Werkzeug umgehen kann sollte die Finger davon lassen. Da mit einem sehr scharfen Teppichmesser gearbeitet wird (nicht mit einer Abbrechklinge!!) ist die Verletzungsgefahr relativ hoch! Es wird aus dem Grund nicht mit einer Abbrechklinge gearbeitet, da durch die starke Kraft beim Schneiden der Kunststoffteile die Klinge brechen könnte und dann erst recht etwas passieren kann.

Nun aber zum eigentlichen Grund für den Umbau ...
Ich habe mir einen schönen neuen PC zusammengestellt und mich schon auf eine flottere Geschwindigkeit beim Arbeiten gefreut. Es wurde aber wenig aus der Freude. In unregelmäßigen Abständen hing sich das ganze System auf. Es stand einfach alles still. Keine Mausbewegung, keine Reaktion auf die Tastatur und auf dem Bildschirm tat sich auch nichts mehr. Nur der Druck auf den Reset-Taster hat geholfen. Zuerst sah alles nach einer fehlerhaften Installation des Betriebssystems oder einem defekten DRAM-Modul aus. Ein Gedankenblitz ließ mich dann aber den Wechselrahmen für die System-Platte etwas genauer unter die Lupe nehmen. Die Luftführung war leider alles andere als optimal. Die folgenden Bilder zeigen das sehr deutlich:


Wenn man die Konstruktion analysiert, erkennt man, das eigentlich keine Luft aus dem Einschub gesogen wird, sondern der Lüfter nur durch den Alurahmen (roter Pfeil) und durch den Spalt zwischen Rahmen und Einschub saugt. Der hintere Lüfter ist also eigentlich nutzlos. Die beiden grünen Pfeile zeigen bereits entfernte Stege beim Lüfter und im Einschub.

   
Im linken Bild deutet der Pfeil auf die Öffnung im Rahmen, durch den die Luft durch den Rahmen zum hinteren Lüfter gesogen wird. Im Rechten Bild deutet der Pfeil auf die vordere Öffnung mit dem einzigen wirksamen Minil¨fter.


Auf diesem Bild sieht man auf den etwas herausgezogenen Einschub mit den Lüftungsöffnungen.


Hier zeigt der Pfeil noch einmal auf den wirkungslosen Lüfter. Auf der Platine sind mit + und - die Punkte gekennzeichnet, an denen der Lüfter wieder angeschlossen werden muß.


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Erstellt am 15.05.2006
Artikel: Bernd Dähnrich